Trigeminusneuralgie jetzt erfolgreich behandeln

TrigeminusneuralgieOhne Vorwarnung treten die schneidend scharfen Schmerzen im Gesicht auf. Ein Schmerz der den Patienten bildlich umwirft, obwohl er selten länger als zwei Minuten andauert. Die Rede ist von der Trigeminusneuralgie, die zu den schwersten Gesichtsschmerzen überhaupt zählt.

Trigeminusneuralgie was ist das überhaupt?

Die Trigeminusneuralgie ist eine schmerzhafte Erkrankung des Nervus trigeminus und bringt heftigste und blitzartig auftretende Gesichtsschmerzen mit sich. Seinen Zweck erfüllt der Nervus trigeminus indem er Reizungen an der Gesichtshaut an das Gehirn meldet. Besteht eine Tregeminusneuralgie so meldet der Nerv die stärksten Schmerzen an das Gehirn, dabei ist die Haupt intakt und zeigt auch keinerlei Schädigungen auf. Die Trigeminusneuralgie kann im ganzen Gesicht, vornehmlich im Wangenbereich, die Lippen, der Zunge und an der Kaumuskulatur auftreten. Die Krankheit ist eher selten, bei ca. vier von 100.000 Menschen tritt die Neuralgie erstmals auf. Ursächlich bestehen noch keine konkreten Kenntnisse, was die Therapie erschwert. Die Internationale Kopfschmerzgesellschaft teilt die Trigeminusneuralgie in zwei verschiedene Gruppen auf, die symptomatische und die klassische Trigeminusneuralgie.

Symptome einer Trigeminusneuralgie

Die Charakteristik für die Gesichtsschmerzen ist, dass sie plötzlich und wie blitzartig auftreten, dass sie extrem stark sind und kurz anhalten, von Sekunden bis etwa zwei Minuten. Die Gesichtsschmerzen bei der Trigeminusneuralgie können am Tag bis zu hundertmal auftreten, werden dabei aber von längeren schmerzfreien Perioden unterbrochen. Die Gesichtsschmerzen treten wie aus dem heiterem Himmel auf und werden als stromstoßartig beschrieben. Die Auslöser denen einen Schmerzattacke folgen kann sind unterschiedlich. Es können z.B. beim Zähneputzen oder beim Kauen heftigste Schmerzen auftreten, aber auch beim Sprechen und bei Berührung der Haut im Gesicht. Allerdings treten die Gesichtsschmerzen auch auf ohne dass ein auslösender Reiz (Trigger) die Ursache war. Neben den Gesichtsschmerzen kann auch ein Zucken der Gesichtsmuskulatur auftreten, das öfter den Namen „Tic douloureux“ erhält. Die Schmerzen einer Trigeminusneuralgie zählen zu den stärksten Schmerzen die es gibt. Aus Angst dass Gesichtsschmerzen auftreten können, verweigern viele Patienten die Nahrungsaufnahme, was oftmals zu einem starken Gewichtsverlust und einem Flüssigkeitsmangel führt. Ebenso kann mit einer depressiven Verstimmung gerechnet werden. Denn diese Erkrankung ist eine starke seelische Belastung für den Betroffenen.

Ursachen und Risiken einer Trigeminusneuralgie

Wenn in einer radiologischen Untersuchung die Ursache für die Gesichtsschmerzen festgestellt wurde, ist die Rede von einer symptomatischen Trigeminusneuralgie. Können die Gesichtsschmerzen nicht realisiert werden so spricht man von einer klassischen Trigeminusneuralgie. Diese beiden Faktoren der unterschiedlichen Gruppen haben auf die Therapie die bei einer Trigeminusneuralgie angewandt wird einen Einfluss.
 Die symptomatische Trigeminusneuralgie ist ein Krankheitsbild das öfter bei jüngeren Menschen festgestellt wird. Neben den Gesichtsschmerzen kann es zu Kribbeln, Taubheit oder Empfindungsstörungen im N. trigeminus kommen. Dabei muss nicht unbedingt eine Schmerzfreiheit zwischen den einzelnen Schmerzperioden bestehen. Die Behandlung wird nach der Ursache festgelegt, ein operativer Eingriff kann Linderung bringen. Bei der symptomatischen Trigeminusallergie können als Ursache für die Schmerzen ein Gehirntumor sein, ein Schlaganfall oder Gefäßmissbildungen.
Die klassische Trigeminusneuralgie zeigt keine eindeutigen Ursachen.
Es wird vermutet, dass sie entstehen durch einen Kontakt zwischen dem N. trigeminus und einem Blutgefäß. Dadurch wird die Umhüllung des Nervs geschädigt, was die Gesichtsschmerzen auslöst. Die klassische Trigeminusneuralgie hat als Therapie Medikamente die eingesetzt werden. Nur wenn diese nicht ausreichend Erfolg bringen, kann eine Operation in Erwägung gezogen werden.

Die Diagnoseerstellung 

Nicht bei jedem Gesichtsschmerz handelt es sich um eine Trigeminusallergie. Es können Erkrankungen der Zähne oder Kiefergelenkprobleme, aber auch die Clusterkopfschmerzen die Ursache von Gesichtsschmerzen sein. Damit die richtige Diagnose gestellt werden kann wird ein Anamnesegespräch mit dem Patienten geführt. Der richtige Arzt ist dabei ein Facharzt für Neurologie oder ein Facharzt für Neurochirurgie. Durch spezielle Fragen können bereits erste Anzeichen auf eine Trigeminusneuralgie festgestellt werden. Weitere Untersuchungen liegen in den Gebieten der Radiologie und der Kernspinuntersuchung. Da die üblichen Schmerzmittel bei einer Trigeminusneuralgie nicht ausreichen und auch eine gewisse Anlaufzeit haben, bis sie wirken, sollte eine Dauertherapie mit Schmerzmedikamenten erfolgen.

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